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Seit 100 Jahren steht die Karlsruher Majolika für eine erfolgreiche Verknüpfung kunsthandwerklicher Tradition und innovativem Kunstverständnis. Besonders die von renommierten Künstlern und Künstlerinnen in ihrer individuellen Handschrift für die Majolika Manufaktur entworfene Kunstkeramik zählt nicht nur bei versierten Kunstkennern zu begehrten Sammlungsobjekten von höchster Qualität und Wertbeständigkeit. Ob kunstkeramische Kleinplastiken, Künstlerunikate, Fliesen, Vasen, Schalen oder Teller, die Kunstkeramik-Objekte der Majolika Manufaktur Karlsruhe überzeugen durch ihre gestalterische Ausdruckskraft.

Markus Lüpertz, "Löwen-Teller",
Unikat, 1997, Glasurmalerei |

Sybille Onnen, Schale mit roten Trägern, gedreht und modelliert, reliefiert, Glasurmalerei
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Bedeutende Künstler
wie Hans Thoma, Wilhelm Süs, Max Laeuger, Martha Katzer, Carl
Hubbuch oder Erwin Spuler begründeten einst den Ruf der Karlsruher
Majolika Manufaktur als herausragendes kunstkeramisches Zentrum.
Die von Fritz Behn 1912 entworfene "Nijinski-Plastik"
zählt noch heute zu den begehrtesten Majolika-Objekten.

Fritz Behn: "Nijinsky", Replik der Tänzerfigur, um
1912 entstanden,
Serie seit 1989 wieder neu aufgelegt, auf weißem Fond polychrome
Bemalung,
farblose Bleiglasur, Höhe 48 cm, Durchmesser 16 cm
Die unverwechselbaren Keramikarbeiten von Eva Fritz-Lindner, Karl Till, Karl-Heinz Feisst und Dietmar Liedke und vereinen in ihrer charakteristischen Stilistik Kunst und Handwerk in perfekter Symbiose. Neue Kreationen, beispielsweise von Markus Lüpertz, Johannes Grützke, Wolfgang Glöckler, Michael Kramer, Ulrich Klieber oder Sybille Onnen, repräsentieren den qualitativen Anspruch der Manufaktur in eindrucksvoller Weise:

Jean Michel Maier, Skulptur, Kleinserie, frei modelliert, patiniert, Höhe 67 cm,
Durchmesser 21 cm x 23 cm |

Eva Fritz-Lindner, "Trinchen", Kleinserie, glasiert und handbemalt, Höhe 38 cm,
Durchmesser 26 cm x 22 cm
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