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Für ein
strahlendes Karlsruhe - Für ein strahlendes Stadtjubiläum 2015
Weitere
Optimierung und Neustart des Karlsruher Sonnenfächers
Am
29. August 2002 wurde der Verein ‚Sonnenfächer Karlsruhe e.V.’ mit
der Nr. VR 2941 beim Amtsgericht eingetragen. Dies ist nun
beinahe genau 4 Jahre her, in denen wir die Idee, die aus der
Bürgerbeteiligung CITY 2015 (März 2002) entstand, mit viel
Motivation und persönlichem Einsatz verwirklichen. Der Gedanke
war: In Karlsruhe soll mehr auf die Fächerstraßen hingewiesen
werden. Mit goldgelben Fliesen, aus der einzigARTigen
Keramikmanufaktur - der Sonnenfächerstadt Karlsruhe, in der Mitte
der Straßen verlegt, soll der einmalige Grundriss unserer Stadt
betont werden.
Da für diese
Stadtmarketing-Aktion keine Mittel der Stadt vorgesehen sind,
haben wir die Bürger und Freunde von Karlsruhe gebeten, eine
Fließe der Stadt zu schenken. Als Ansporn und Motivation zu
dieser Spende kann der Fliesen-Spender seinen Namen, einen
Spruch, eine Skizze, ein Bild oder ein Logo in die Fliese
setzen, ritzen oder malen. Dieser Vorschlag wurde mit
Begeisterung aufgenommen. Hier nur fünf Kommentare von vielen
Dutzenden der über 500 Sonnenfächer-Spendern: "…ich würde gerne
für unsere Eltern, Schwiegereltern und unsere Zwillinge jeweils
eine Fliese anfertigen lassen. Das Ergebnis ist ein kleiner
Stammbaum mit dem die Familie ihre Verbundenheit zu Karlsruhe
dokumentiert…", " …mein Vater aus Bochum möchte gerne unseren
Kindern eine Sonnenfächerfliese schenken. Dann gibt es in
Karlsruhe eine Sonnenfächerfliese mit einer Kinderzeichnung, an
der sich unsere Kinder, wenn sie mal groß sind, noch erfreuen…",
"…Unser Abteilungsleiter wird in den Ruhestand gehen. Wir, seine
Kollegen legen zusammen und zeigen ihm mit einer Fliese, wie
sehr wir ihn schätzen…", "…Ich hatte 30 Jahre eine Professur in
Karlsruhe. Dies soll Anlass sein, diese Zeit mit einer
Sonnefächerfliese zu dokumentieren…", "…Als ich klein war durfte
ich meinen Namen in eine Bodenkachel schreiben. Ich freue mich
immer noch über dieses kleine Autogramm. Jetzt soll mein Sohn
auch die Gelegenheit haben. Ich finde die Aktion spitze und
bestelle ihm eine Fliese…"
Die Aktion wird
von der Bevölkerung und von Freunden der Stadt mit Begeisterung
aufgenommen. Es gibt Hochzeitsfliesen, Geburtstags- und
Jubiläumsfliesen. Die Zuneigung zum Partner wird dokumentiert
und es gibt unzählige weitere Beiträge. Es entspricht im Ganzen
dem Vorschlag von Prof. Konrad Zepp bei der ‚Zukunftskonferenz
CITY 2015’: ‚Die Notwendigkeit, dass sich die Bevölkerung mit
der Stadt identifiziert’. Die Stadt soll dies fördern und de
Bürger dazu anregen. Es ist das Wichtigste für eine Stadt. Mit
dem Sonnenfächer bieten wir diese Gelegenheit und sie wird
begeistert aufgenommen. Es gibt natürlich wie bei fast allen
Aktivitäten auch Andersdenkende, die eine pure (oder sture)
Ansicht von Gestaltung haben. Es ist mühsam dem zu begegnen und
nicht möglich etwas zu entgegnen. Spaß, Freude und ein leichtes
Übersehen von mancher ‚Menschlichkeit’ ist eine Notwendigkeit im
Miteinander.
Zudem bietet
das Sonnenfächer-Projekt die einmalige Möglichkeit für alle
Spender in der berühmten Karlsruher Majolika Manufaktur, die mit
weltweit renommierten Künstlern zusammenarbeitet, selbst
künstlerisch zu wirken. In einem eigens eingerichteten Atelier
kann der Spender persönlich künstlerisch tätig werden, was in
der regel nur herausragenden Künstlern vorbehalten ist, und
erhält gleichzeitig einen einmaligen Eindruck von dieser
traditionsreichen Wirkstätte in Karlsruhe.
In den vier
Jahren haben wir manche Erfahrungen gemacht, denen wir heute
eine vielfach optimierte Sonnenfächerfliese verdanken. Zum einen
musste die Qualität der Fliesen den Anforderungen im
öffentlichen Raum entsprechen. Nachdem zunächst die Oberfläche
zu glatt und die Glasur nicht immer optimal war, hatten wir
zudem Produktionsprobleme beim Trocknen und Brennen der 7 cm
dicken Fliesen. Beim dritten Anlauf haben wir nun eine optimale
Qualität der Sonnenfächerfliese erreicht. An dieser Stelle
unseren Dank für das Verständnis und die Geduld. Dies hilft und
unterstützt uns bei unserem Vorhaben, der Stadt eine
Besonderheit zu geben. Ob sich unser Stadtgründer beim
Betrachten der Fächerstraßen mit dem goldgelben Majolika-Strahl
nicht auch sehr daran erfreut hätte?
Entgegen
anders lautenden Vorschlägen zur Akzentuierung des
Strahlenfächers, wie beispielsweise mit Licht oder Farbflächen,
ist der Sonnenfächer ein dynamisches Identifizierungsmedium für
die beteiligten Spender mit der Stadt Karlsruhe und besitzt eine
viel größere Wertigkeit und Symbolik für die Gemeinschaft als
eine anonyme Licht- oder Farbgestaltung der Fächerstraßen. Auch
der Vorschlag, den Sonnenfächer nur in der Waldstraße zu
verwirklichen, würde – wieder einmal – bedeuten, ein
vorbildliches Projekt mitten in der Entwicklung zu stoppen und
eine weitere ‚Baustelle’ zu eröffnen. Wir sind uns sicher, dass
es nicht bei der Verlegung in der einen Straße bleiben wird, den
erstens ist das Interesse, trotz der Verzögerungen und dem
ersten, nicht befriedigenden Ergebnis sehr groß. Wir bekommen
täglich neue Sonnenfächerfliesen gespendet und wenn der nächste
Abschnitt am Ludwigsplatz verlegt ist, werden es sicherlich noch
viel mehr. Zweitens ist ein ‚Sonnenfächerstrahl’ noch kein
‚Fächer’. Nur wenn in den anderen Straßen die Fliesen liegen,
wird die Aktion eine der Attraktionen der Stadt, die weltweit
bekannt wird und große Resonanz in der Öffentlichkeit erregen
wird.
Die Idee des
Sonnenfächers, der den einzigartigen Fächergrundriss von
Karlsruhe zum Leuchten bringen wird, ist nach wie vor ein
Highlight für Karlsruhe. Der so genannte ‚Walk of Fame’
repräsentiert für alle Bürger ein Zusammengehörigkeitsfaktor zu
‚ihrer’ Stadt. Der Sonnenfächer kann als Geschenk zu zahlreichen
privaten oder offiziellen Anlässen dienen. Für Unternehmen ist
er ein besonderes Incentive für Mitarbeiter und individuelles
Präsent für Kunden. Auch alle Anlieger, Institutionen, Vereine,
Schulen, Kindergärten und Sponsoren können den Sonnenfächer
nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen und sich in ihrer Stadt
zu verewigen. Daneben ist der Sonnenfächer für die Stadt
Karlsruhe und das Stadtmarketing ein einmaliges
Alleinstellungsmerkmal, das zum weltweiten und wichtigen
Tourismusmagneten werden kann oder als Ehrenaward für alle Gäste
der Fächerstadt. Zudem lenkt der Sonnenfächer die Besucher in
die attraktiven Seitenstraßen der City. Beim Einkaufen sehen die
Gäste von Karlsruhe in erster Linie die Geschäfte in der
Kaiserstraße, die eher einen negativen Eindruck von ‚Stadt mit
vielen Ketten- und Billigläden’ vermitteln. In den
Seitenstraßen, den Fächerstraßen, befinden sich viele
unternehmergeführte Fachgeschäfte. Doch wer die Stadt zum ersten
Mal besucht, durchläuft die Kaiserstraße, die im Moment noch
nicht zu einer der Attraktionen von Karlsruhe zählt. Zur
Bemühung, die Einkaufszone attraktiv zu erweitern, stellt der
Sonnenfächer ebenfalls ein sehr gutes Mittel dar.
Das
einzigartige Konzept, von den Bürgern und Gästen der Stadt
eigenhändig, bzw. nach deren Wünschen, eine Fliese in den
Fächerstraßen zu verlegen, spricht für die Offenheit und
Liberalität einer Stadt. Dem Projekt liegt künstlerischer
Anspruch fern, vielmehr liegt die Bedeutung in der Gesamtwirkung
des Sonnenfächers. Die einzelne, individuell gestaltete Fliese
soll nicht künstlerisch beurteilt werden, sondern als Teil eines
einzigartigen, bürgernahen und gemeinschaftsfördernden
Gesamtkonzepts gelten.
Weiter
Informationen
www.sonnenfächer.de /
www.majolika-karlsruhe.com .
Telefonisch bei
Frau Sandra Oltra, Sekretariat Majolika Manufaktur Tel. 0721
9123770
Der
für die Keramikmasse,
die Presse und das Brennhaus
zuständige Majolika Mitarbeiter,
Theodor Felski, beim Pressen
der Sonnenfächerfliese in einer
eigens hergestellten Pressform.
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Der Majolika Mitarbeiter, Peter Zeibe,
beim Prägen und Glätten
einer Sonnenfächerfliese im Sonnefächer-Atelier.
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Die
Majolika Malerin, Verena Ganz,
beim Bemalen einer Sonnefächerfliese
im Majolika Sonnenfächeratelier.
Im Hintergrund der Sprecher
des Sonnenfächer e.V., Bernhard Burger,
im Gespräch mit Majolika Geschäftsführer,
Anton Goll.
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Der
Lithonplus Mitarbeiter,
Ispir Cilingir, beim Auftragen
des Spezialklebers für den optimalen
Verbund des Lithonplus-Betonsteines
mit der leuchtenden
Majolika-Sonnenfächer- Fliese.
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Majolika
Manufaktur Karlsruhe,
Ahaweg 6 – 8, 76131 Karlsruhe,
fon 0721/9123770, fax 0721/9123778,
info@majolika-karlsruhe.com, www.majoilika-karlsruhe.com
Führungen und
Events auf Anfrage.
Öffnungszeiten
Majolika:
Verkauf + Galerie:
Mo - Fr 10 –
19 Uhr, Sa/So 10 –
17 Uhr
Infos unter Tel: 0721 / 9123 776
Majolika
Museum:
Di - So 10 -
13 Uhr und 14 - 17
Uhr
Infos unter Tel: 0721 - 9 26 65 83
Cantina
Majolika:
Di - Do 12 -
0.30 Uhr / Fr + Sa 12 -
2 Uhr / So
10.30 – 18.00 Uhr
Montag Ruhetag
Infos und Reservierungen unter Tel. 0721 - 16 11 492
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